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Anti-Mobbing

Prävention und Intervention

Mobbing – wir tun etwas dagegen!

Ansprechpartnerin zum Thema Mobbing ist Frau Michelly-Jipp (Erweiterte Schulleitung), Tel. 089/89 43 70-103

Leider ist Mobbing ein Phänomen, das man an jeder Schule kennt. Es ist ein gruppendynamischer Prozess, dem man rechtzeitig Einhalt gebieten muss. Es ist uns an der Realschule Unterpfaffenhofen sehr wichtig, dass alle am Schulleben Beteiligten tolerant und hilfsbereit miteinander umgehen und sich mit Respekt begegnen. Wir gehen deshalb gegen jede Form des Mobbing vor.

Anzeichen von Mobbing

Nicht immer sprechen Betroffene von den demütigenden Situationen, die sie erfahren. Sie schämen sich, weil sie sich selbst die Schuld für das Mobbing zuschreiben. Oft schweigen sie, weil sie ihren Eltern keine Sorgen bereiten wollen. Es gibt jedoch eine Reihe von Anzeichen, die Sie hellhörig machen sollten:
  • Die schulischen Leistungen lassen nach.
  • Es kommt zu Konzentrationsschwächen, depressiven Tendenzen und Passivität.
  • Kinder und Jugendliche klagen über Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Albträume, Appetitlosigkeit.
  • Betroffene möchten nicht mehr zur Schule gehen. Es kommt zu einer Häufung von Fehltagen.

Was können Sie als Eltern tun?

  • Reden Sie mit Ihrem Kind und geben Sie ihm Rückhalt.
  • Klären Sie die Frage: Handelt es sich wirklich um Mobbing?
    Mobbing geschieht immer gezielt über einen längeren Zeitraum. Es ist ein Gruppenphänomen, aus dem sich der Betroffene kaum aus eigener Kraft befreien kann.
    Mobbing geht über normale Schulkonflikte hinaus.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass laut empirischen Untersuchungen jeder in die Rolle des Opfers gelangen kann. Es gibt nicht den „Opfertyp“. Auch diese Tatsache entlastet viele Betroffene.
  • Nehmen Sie auf keinen Fall Kontakt mit den Eltern der „Täter“ auf. In den meisten Fällen verschlimmert sich damit das Problem.
  • Nehmen Sie Kontakt mit dem Klassenleiter Ihres Kindes auf und schildern Sie ihre Wahrnehmung. Der Klassenleiter wird sich daraufhin mit unserem Mobbing-Interventionsteam in Verbindung setzen.

Welche Schritte unternimmt unser Mobbing-Interventionsteam?

In einem ersten Gespräch mit Ihrem Sohn oder ihrer Tochter besprechen wir die Situation. Wir werden nur aktiv, wenn Ihr Kind das ausdrücklich wünscht und handeln nicht über dessen Kopf hinweg.

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem sogenannten „No Blame Approach“ (NBA) – Dies ist ein erstaunlich einfaches, aber äußerst wirksames Instrument gegen Mobbing. Dieser in England entwickelte lösungsorientierte Ansatz verzichtet konsequent auf Schuldzuweisungen und Strafen. Stattdessen vertraut der NBA auf die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern selbst wirksame Lösungen gegen Mobbing herbeizuführen. Dabei werden sozial kompetente und am Mobbing beteiligte Schüler dafür gewonnen aktiv am Lösungsprozess mitzuwirken. Es werden konkrete Ideen entwickelt, die eine bessere Situation für den betroffenen Schüler herbeiführen. Die Mitglieder dieser Gruppe werden so zu „Helferexperten“.
Wir haben schon vielen Kindern und Jugendlichen hier an der RSU helfen können. Die hohe Wirksamkeit des NBA beweist auch die letzte deutschlandweite Evaluation von 2008. Danach lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.









 

 

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